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Gebäude in Unternehmen

Voran mit Rückendeckung: Für energetisches Sanieren gibt es attraktive Förderangebote des Bundes Gewerbegebäude energieeffizient sanieren

Einleitung

Je energieeffizienter ein Gewerbegebäude wird, desto höher die Förderung: Nach diesem Prinzip unterstützt das BMWE Sie dabei, die Energiewende im eigenen Unternehmen anzupacken. Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude - Nichtwohngebäude (BEG NWG) wartet Fördergeld für Ihre energetische Sanierung.

Kredit mit Tilgungszuschuss: die BEG NWG

Wenn Sie als Unternehmen oder Freiberufler Ihr Gebäude umfassend energetisch modernisieren wollen, unterstützt das BMWE unterstützt Sie mit zinsgünstigen Krediten über die BEG NWG, Kredit (263) bei der KfW. Auch dem Denkmalschutz wird Rechnung getragen. Je nachdem, wie energieeffizient das Gebäude Ihres Betriebs am Ende wird, erhalten Sie nach Abschluss der Maßnahme(n) einen Tilgungszuschuss, den Sie nicht zurückzahlen müssen. Anträge auf Förderung können gewerbliche Unternehmen, Freiberufler und Contracting-Geber (Investor) über ihr frei wählbares Finanzierungsinstitut (z. B. Hausbank) bei der KfW stellen.

Fördergeld fürs effiziente Sanieren: bis zu 10 Prozent geschenkt

Wenn Sie für Ihren Betrieb eine Komplettsanierung mit einem KfW-Kredit finanzieren, profitieren Sie doppelt: Erstens von einem günstigen Zins. Und zweitens müssen Sie einen Teil des Kredits nicht zurückzahlen – je nach durchgeführter Maßnahme erhalten Sie einen Tilgungszuschuss von bis zu 10 Prozent.

StandardKlasseBoni (kumulierbar mit NH-Klasse)
TilgungszuschussNHWPBSerSan
EG Denkmal EE5 %5 %
EG 70 EE5 %10 %5 %
EG 55 EE5 %5 %10 %15 %
EG 40 EE10 %5 %10 %15 %

Die Höhe der förderfähigen Ausgaben in der Sanierung von Nichtwohngebäuden beträgt 2.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche (NGF), maximal 10 Millionen Euro pro Vorhaben. Bis zu dieser Höhe können alle Kosten der energetischen Sanierungsmaßnahmen sowie der mitgeförderten Umfeldmaßnahmen gefördert werden.

Mit Fördergeld vom Bund sanieren: Beratung ist der erste Schritt

Energieberatung ist zumeist die Vorstufe von Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen. Denn sie hilft, Energieeffizienz und erneuerbare Energien in den Planungs- und Entscheidungsprozess einzubeziehen und damit die Effizienzpotenziale zum individuell günstigsten Zeitpunkt auszuschöpfen. Hierfür bietet Ihnen das BMWE passende Unterstützung an.

Eine vertiefende Energieberatung für die Sanierung wird über die Energieberatung für Nichtwohngebäude Anlagen und Systeme (EBN) in Höhe von bis zu 50 Prozent über das BMWE bezuschusst.

Zudem können bei Nichtwohngebäuden Leistungen von Sachverständigen zur Nachweiserstellung, zur Baubegleitung und zur Zertifizierung der Nachhaltigkeit mit 50 Prozent der Kosten bezuschusst werden. Die Höhe der förderfähigen Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung bei Effizienzgebäuden beträgt 10 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, maximal jedoch 40.000 Euro.

Wichtig: Beachten Sie, dass der Förderantrag für die Bundesförderung für effiziente Gebäude vor Vorhabenbeginn gestellt werden muss. Hierzu muss eine qualifizierte Energieeffizienz-Expertin oder ein qualifizierter Energieeffizienz-Experte die Förderfähigkeit der Maßnahmen und die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen bestätigen.

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