Zwei Personen prüfend vor Industrieanlagen als Symbol für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft

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Am 1. November ist die sechste Runde des Förderwettbewerbs Energie- und Ressourceneffizienz im Rahmen der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) gestartet. Das BMWE unterstützt mit dem EEW-Förderwettbewerb Unternehmen, in ambitionierte Vorhaben zur Steigerung ihrer Energie- und Ressourceneffizienz zu investieren. So stärkt er die Transformation der Industrie und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Die sechste Runde schließt spätestens am 31. Dezember 2026, kann jedoch bei Überzeichnung vorzeitig geschlossen werden.

Die Rangfolge in einer Wettbewerbsrunde und damit die Förderentscheidung richtet sich nach der Fördereffizienz: Je höher die erzielte Einsparung im Verhältnis zur beantragten Förderung ist, desto besser sind die Chancen im Wettbewerb. Die maximale Förderquote beträgt 60 Prozent und pro Vorhaben sind bis zu 20 Millionen Euro Förderung möglich.

Geeignet sind beispielsweise energieeffiziente Prozess- und Produktionsanlagen, die Nutzung von Abwärme, erneuerbare Prozesswärme, Elektrifizierung sowie Maßnahmen zur Einsparung von Ressourcen und Material. Einen Einblick in bereits geförderte Projekte bietet die Projektübersicht.

Mit Effizienzmaßnahmen CO₂ und Energie sparen

Der Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz der EEW ist technologie- und branchenoffen. Wie sich mit einer Maßnahme große Einsparungen erzielen lassen, zeigt zum Beispiel die INEOS Manufacturing Deutschland GmbH am Standort Köln: Für die Herstellung von Ethylenoxid benötigt das Unternehmen Dampf, um CO₂ aus einer Prozesslösung abzutrennen. Die Herausforderung: Der dafür erforderliche Prozessdruck verursachte einen hohen Dampfbedarf.

Mithilfe der Förderung konnte ein zusätzliches CO2-Gebläse installiert werden: Es ermöglicht, den Druck im Prozess abzusenken und dadurch den Bedarf an Dampf deutlich zu reduzieren – bei gleichbleibender Reinigungsleistung. Durch die Effizienzmaßnahme spart das Unternehmen jährlich viele Megawattstunden Energie ein und konnte den CO₂-Ausstoß um rund 4.350 Tonnen reduzieren.

Weitere Informationen finden Sie unter ​https://www.wettbewerb-energieeffizienz.de/WENEFF/Redaktion/DE/News/2026/2026-10-27-start-sechste-runde-26.html und auf ​www.energiewechsel.de/eew.