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Superrechner heizen Wohnhäuser
Praxisbeispiel: Abwärmenutzung der TU Dresden
Einleitung
In Rechenzentren ist die Wärmeentwicklung oft enorm. Wie die Abwärme eingesetzt werden kann, um Wohnhäuser zu heizen, zeigt die Technische Universität Dresden.
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An der Technischen Universität Dresden (TUD) strömt Energie nicht unnötig in die Luft: Künftig kann die Abwärme der Supercomputing-Systeme im Rechenzentrum genutzt werden, um etwa 3.700 Dresdner Haushalte zu heizen. Mithilfe von drei Großwärmepumpen wird das Temperaturniveau der Rechnerabwärme von bis zu 55 Grad auf 90 Grad Celsius angehoben – und kann in das Fernwärmenetz der Elbmetropole eingespeist werden. Insbesondere in den Sommermonaten lässt sich so die Rückkühlung überschüssiger Abwärme vermeiden und Energie in das Netz abgeben.
Hervorzuheben ist, dass die Abwärmenutzung ganzjährig erfolgt – wir erwarten zukünftig eine Nachnutzung von über 50 Prozent der im Rechenzentrum erzeugten Wärme, erläutert Dr. Daniel Hackenberg, stellvertretender Leiter des Zentrums für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen der TUD. Bisher kann nur ein Fünftel der überschüssigen Abwärme genutzt werden. Über das Nahwärmenetz der Uni versorgt sie die Sporthallen der Einrichtung, die Forschungsgebäude oder die Klimatechnik mit Energie.
2.700 Tonnen weniger CO₂
Insgesamt 24.000 Megawattstunden grüne Wärme kann die neue Anlage zukünftig jährlich herstellen. Unter dem Strich lassen sich dadurch 2.700 Tonnen Kohlendioxid vermeiden, die sonst durch die Erzeugung der Fernwärme entstehen würden. Um die hohen Umweltstandards zu erreichen, werden das Rechenzentrum und die Wärmepumpen ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben und Ammoniak als natürliches Kältemittel eingesetzt.
Rund 4,1 Millionen Euro wurden insgesamt in das vom Bund geförderte Projekt investiert. Umgesetzt hat es die TUD gemeinsam mit dem Kommunalversorger SachsenEnergie und dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Die Anlage soll im Januar 2025 in Betrieb gehen.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen, öffentlichen Einrichtungen und Energieversorgern zukunftsweisende Lösungen entstehen. Aus Abwärme wird ein wertvoller Rohstoff für die Energiewende – ein Modell mit Vorbildcharakter, das daher auch jüngst den Energy Efficiency Award der Deutschen Energie-Agentur (dena), gefördert vom Bund, gewonnen hat.
Infokasten
Großes Potenzial: Abwärme aus Rechenzentren
Aktuell liegt der Stromverbrauch von Rechenzentren in Deutschland bei etwa 20 Terawattstunden (TWh) pro Jahr. Und der Bedarf wird künftig weiter stark wachsen – angesichts von zunehmenden Anwendungen im Bereich Künstlicher Intelligenz. Ein großer Teil der verbrauchten Energie verpufft bisher jedoch in den Rechenzentren ungenutzt als Abwärme – ein großes Potenzial, um damit beispielsweise Büros oder Wohnungen zu heizen.
Die „Supercomputer“ des Rechenzentrums geben Wärme ab, mehr als 50 Prozent können jetzt für die Beheizung von Haushalten und des Unigebäudes genutzt werden.
27.12.2024Praxisbeispiel: Abwärmenutzung der TU Dresden
Die „Supercomputer“ des Rechenzentrums geben Wärme ab, mehr als 50 Prozent können jetzt für die Beheizung von Haushalten und des Unigebäudes genutzt werden.
„Die Wärme kommt bei uns mit 50 Grad an, über die Wärmepumpen können wir sie dann auf ein Temperaturniveau von 90 Grad bekommen und ins Fernwärmenetz einspeisen“, erklärt Projektleiter Andreas Rudolf der SachsenEnergie AG.
27.12.2024Praxisbeispiel: Abwärmenutzung der TU Dresden
„Die Wärme kommt bei uns mit 50 Grad an, über die Wärmepumpen können wir sie dann auf ein Temperaturniveau von 90 Grad bekommen und ins Fernwärmenetz einspeisen“, erklärt Projektleiter Andreas Rudolf der SachsenEnergie AG.
Vorher ging die überschüssige Wärme des Rechenzentrums übers Dach nach draußen und verpuffte größtenteils, so Dr. Daniel Hackenberg, Direktor Informationsdienste und Hochleistungszentren TU Dresden.
27.12.2024Praxisbeispiel: Abwärmenutzung der TU Dresden
Vorher ging die überschüssige Wärme des Rechenzentrums übers Dach nach draußen und verpuffte größtenteils, so Dr. Daniel Hackenberg, Direktor Informationsdienste und Hochleistungszentren TU Dresden.
Bis zu 3.700 Dresdner Haushalte sollen von der Abwärme in Form von Heizenergie aus dem Fernwärmenetz profitieren. Insgesamt 24.000 Megawattstunden klimafreundliche Wärme wird die neue Anlage jährlich herstellen.
27.12.2024Praxisbeispiel: Abwärmenutzung der TU Dresden
Bis zu 3.700 Dresdner Haushalte sollen von der Abwärme in Form von Heizenergie aus dem Fernwärmenetz profitieren. Insgesamt 24.000 Megawattstunden klimafreundliche Wärme wird die neue Anlage jährlich herstellen.