Auf dem eigenen Dach Strom erzeugen
Solaranlagen gehören heute zu den meist genutzten Technologien, um erneuerbaren Strom zu erzeugen. Mit der eigenen Solaranlage können Anlagenbetreibende durch Selbstverbraucher Stromkosten sparen, unabhängiger von Energieversorgern werden und klimafreundlichen Strom erzeugen.
Besonders vorteilhaft kann es sein, die PV-Anlage mit der Elektromobilität oder mit einer Wärmepumpe zu kombinieren. Wird die Wärmepumpe mit Energie vom eigenen Dach versorgt, sinken die Kosten für den Betriebsstrom oft erheblich. Mit dem SolardachCheck lässt sich unkompliziert prüfen, ob das eigene Dach für eine PV-Anlage geeignet ist.
Gemeinsam mit der Solarteurin oder dem Solarteur können vor Ort alle Fragen rund um die Montage geklärt werden: Ist die Elektroinstallation des Hauses auf dem aktuellen Stand? Ist das Dach statisch geeignet? Wo soll die Ladestation für das Elektroauto, ggf. der Speicher und andere notwendige Komponenten platziert werden? Gut beraten ist, wer die Montage einer PV-Anlage in die ohnehin geplante Sanierung des Daches einbindet.
Auch Mieterinnen und Mieter in Mehrfamilienhäusern können von PV profitieren, etwa über Mieterstrommodelle sowie der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung.
Solarstrom vom Balkon
Mieterinnen und Mieter, Haus- oder Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer können mit einer Balkon- bzw. Stecker-Solaranlage auf dem Balkon, an der Fassade oder auf der Terrasse unkompiziert Strom erzeugen. Direkt in die heimische Steckdose eingespeist, kann die Sonnenenergie gleich selbst verbraucht werden. Damit lassen sich Haushaltsgeräte wie etwa der Kühlschrank betreiben und die inzwischen sehr preisgünstigen Anlagen rechnen sich nach wenigen Jahren.
Förderung für Solaranlagen
Eine PV-Anlage kann über die KfW mit einem zinsgünstigen Kredit im Programm „Erneuerbare Energien – Standard“ (270) gefördert werden, sofern ein Teil der erzeugten Energie ins Netz eingespeist wird.
Seit 2023 ist zudem die Umsatzsteuer für die Lieferung und Installation von PV-Anlagen an Wohngebäuden dauerhaft auf null Prozent gesenkt worden. Dies umfasst alle für den Betrieb wesentlichen Komponenten sowie Speicher und gilt ebenfalls für Balkonkraftwerke.