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Mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) unterstützt das BMWK seit 2021 Bürgerinnen und Bürger bei der energetischen Gebäudesanierung und beim Einsatz Erneuerbarer Energien beim Heizen. Die BEG bietet sowohl Investitionszuschüsse für Einzelmaßnahmen als auch zinsvergünstigte Kredite mit Tilgungszuschüssen für Komplettsanierungen.
Um zu überprüfen, ob die gesetzten Ziele durch die BEG auch in der Praxis erreicht werden, legt das BMWK jährlich eine externe Evaluation vor – durchgeführt von einem unabhängigen Forschungskonsortium unter Leitung der Prognos AG. Im Fokus stehen dabei neben der Zielerreichung, die Wirkung und die Wirtschaftlichkeit der Förderung.
Einsparungen in 2022 weiter gestiegen
Die Auswertung für das Förderjahr 2022 zeigt, dass mit den geförderten Maßnahmen pro Jahr rund 16 Terrawattstunden (TWh) Primärenergie und damit etwa 6,4 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart wurden. Im Vergleich: In 2021 waren es 1,7 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente. So konnten die gesetzten Ziele bei der Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen weit übertroffen werden. Der größte Teil der Einsparungen (rd. 88 Prozent) wird bei Sanierungen mit Einzelmaßnahmen erzielt. Mit Komplettsanierungen werden 7 Prozent und mit Neubau rund 5 Prozent der durch die Förderung unterstützten Treibhausgas-Einsparungen erreicht.
Sanierungsförderung besonders effizient
Die Fördereffizienz der BEG, also die Wirtschaftlichkeit der Förderung, hat sich im Vergleich zu 2021 weiter verbessert. Die Kosten der Einsparungen über die Nutzungsdauer der geförderten Maßnahmen betrugen in 2022 259 Euro pro Tonne CO₂-Äquivalente (in 2021: 374 Euro) bzw. 107 Euro pro Megawattstunde (MWh) Primärenergie (in 2021: 172 Euro). Zusätzlich hat sich erneut gezeigt, dass die erzielten Einsparungen mit der Sanierungsförderung wesentlich kostengünstiger und -effizienter zu erreichen sind als mit der Neubauförderung.
Für die Sanierung mit Einzelmaßnahmen (BEG EM) werden rund 42 Prozent der gesamten BEG-Fördermittel aufgebracht, bei einem Anteil von 89 Prozent der Förderfälle. 26 Prozent der Fördermittel entfallen auf Komplettsanierungen (BEG WG), die zwar nur knapp 4 Prozent der Förderfälle ausmachen, in der Regel aber hohe Investitionsvolumina pro Vorhaben verzeichnen. Auf die Förderung von energieeffizienten Neubauten, die seit 1. März 2023 durch das Bundesministerium für Wohnen, Bau und Stadtentwicklung angeboten wird, entfiel im Evaluierungszeitraum mit etwa 31 Prozent noch ein Drittel der Fördermittel.
Förderung sichert Beschäftigung in Deutschland und zahlt sich aus
Mit den durch die Förderung angestoßenen Investitionen werden in Deutschland Bruttowertschöpfungseffekte von etwa 178 Milliarden Euro ausgelöst sowie etwa zwei Millionen Vollzeit-Stellen gesichert oder neu geschaffen.
Die Förderung trägt insgesamt in erheblichem Umfang dazu bei, dass Sanierungs-/ Baumaßnahmen durchgeführt werden und der Umfang der geplanten Maßnahmen ausgeweitet wird (z. B. höheres Effizienzniveau, Anzahl der Maßnahmen). Gleichzeitig sinken die Energie-/ Heizkosten für die Förderempfängerinnen und -empfänger über die Nutzungsdauer um rund 38 Milliarden Euro (davon entfallen rund 96 Prozent auf Sanierungen). Die Förderung zahlt sich also aus!
Zusammengefasst heißt das:
Die Wirkungen liegen im Förderjahr 2022 deutlich höher als im Förderjahr 2021. Und das bei
der Anzahl der Förderfälle,
dem Bruttoinvestitionsvolumen und
den CO₂-Einsparungen.
Der Hauptgrund für die höheren Wirkungen ist der deutliche Anstieg der Förderfälle in 2022 bei den BEG Einzelmaßnahmen. Der Großteil der zusätzlichen Förderfälle entfällt auf den Sommer 2022 und ist auf eine ansteigende Nachfrage aufgrund der Energiekrise, ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, sowie auf die Richtlinienänderung zurückzuführen.