Wasserstoffspeicher symbolisiert Erneuerbare Energie mit Wasserstoff

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Wasserstoff lässt sich als Energieträger vielfältig einsetzen, vor allem in der Industrie und im Verkehr. Wird er klimaneutral hergestellt, trägt er dazu bei, die CO₂-Emissionen deutlich zu verringern. Wasserstoff bietet Vorteile: Er ist leicht zu transportieren und in großen Mengen zu speichern. Deshalb spielt Wasserstoff eine entscheidende Rolle bei schwankender Energieerzeugung durch Wind und Sonne.

Wasserstoff kann in Bereichen zum Einsatz kommen, die sich nach derzeitigem Stand der Technik nicht anders dekarbonisieren lassen, etwa in der Chemie- und Stahlindustrie sowie im Schiffs- und Flugverkehr. Aus ihm können zudem Folgeprodukte gewonnen werden, die wiederum als Grundstoffe für andere Produkte dienen.

Grundstoff für die Industrie

Wasserstoff ist nicht nur ein wichtiger Energiespeicher und Brennstoff. Es wird auch für die Herstellung von Ammoniak – und damit von Düngemitteln – sowie von anderen wichtigen Chemikalien und synthetischen Treibstoffen benötigt. Gewonnen wird der benötigte Wasserstoff bisher meist aus fossilen Energieträgern wie Erdgas. Bis 2045 soll er vollständig klimaneutral erzeugt werden – mithilfe von Strom aus Erneuerbaren Energien.